Gebrauchtwagen-Kaufvertrag online – kostenlos erstellen

Bei einem Gebrauchtwagen zählt der dokumentierte Zustand: Kilometerstand, bekannte Schäden, Vorschäden und Zubehör gehören schwarz auf weiß in den Kaufvertrag. So gibt es später keine Diskussionen.

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Zustand ehrlich und präzise beschreiben

Der Zustand eines gebrauchten PKW sollte im Kaufvertrag möglichst genau und nachvollziehbar beschrieben werden. Allgemeine Angaben wie „normale Gebrauchsspuren“ sagen wenig über den tatsächlichen Zustand aus. Besser ist es, vorhandene Schäden konkret zu benennen, zum Beispiel: „Kratzer an der hinteren Stoßstange rechts“ oder „Steinschlag in der Windschutzscheibe unten links“.

Auch bekannte frühere Schäden und reparierte Unfallschäden sollten im Kaufvertrag angegeben werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Schaden inzwischen vollständig repariert wurde. Für Käufer und Verkäufer ist es hilfreich, wenn nachvollziehbar dokumentiert ist, welche Informationen zum Fahrzeugzustand beim Abschluss des Kaufvertrags bekannt waren.

Bei Angaben zum Zustand des Fahrzeugs sollte der Verkäufer immer bei den tatsächlichen Kenntnissen bleiben. Wenn beispielsweise nicht bekannt ist, ob das Fahrzeug vor der eigenen Besitzzeit einen Unfallschaden hatte, sollte keine unbelegte Zusicherung gemacht werden.

Diese Angaben gehören in den PKW-Kaufvertrag

Neben den persönlichen Daten von Käufer und Verkäufer sollten auch die wichtigsten Fahrzeugdaten und Vereinbarungen zum Verkauf im Vertrag festgehalten werden. Dazu gehören insbesondere:

Der Kilometerstand sollte möglichst zum Zeitpunkt der Übergabe abgelesen und im Kaufvertrag festgehalten werden. Auch die Angaben zu den bisherigen Fahrzeughaltern sollten sorgfältig geprüft werden. Bei Unsicherheiten zu früheren Schäden oder anderen Eigenschaften des Fahrzeugs sollte nur das angegeben werden, was tatsächlich bekannt ist.

Bekannte Mängel und Unfallschäden dokumentieren

Bekannte Mängel und Schäden sollten nicht nur mündlich besprochen, sondern direkt im PKW-Kaufvertrag dokumentiert werden. Dazu gehören beispielsweise technische Probleme, sichtbare Beschädigungen, Lackschäden oder bekannte Vorschäden. Auch reparierte Unfallschäden sollten entsprechend den bekannten Informationen angegeben werden.

Eine konkrete Beschreibung ist dabei hilfreicher als eine allgemeine Aussage. Statt lediglich „Schaden vorhanden“ zu schreiben, kann beispielsweise angegeben werden, an welchem Fahrzeugteil sich der Schaden befindet und worin er besteht. Dadurch wird der dokumentierte Fahrzeugzustand für beide Seiten verständlicher.

Bei gebrauchten Fahrzeugen können außerdem Angaben zu Wartungen, Reparaturen oder Veränderungen am Fahrzeug sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise ein Austauschmotor, nachträglich eingebaute Fahrzeugteile, besondere Umbauten oder mitverkaufte Zusatzausstattung. Welche Informationen aufgenommen werden sollten, hängt vom jeweiligen Fahrzeug und den getroffenen Vereinbarungen ab.

Fotos zur Dokumentation verwenden

Fotos können den im Kaufvertrag beschriebenen Fahrzeugzustand zusätzlich dokumentieren. Besonders sinnvoll sind Aufnahmen von vorhandenen Schäden, Kratzern, Dellen, besonderen Fahrzeugteilen oder dem Kilometerstand zum Zeitpunkt der Übergabe.

Bei Auto-Vertrag.de kannst du Fahrzeugfotos und Bilder von vorhandenen Schäden direkt zum Kaufvertrag hinzufügen. Auch ein Foto des abgelesenen Tachostands kann die Dokumentation ergänzen. Die Bilder können zusammen mit dem Kaufvertrag als PDF-Anlage berücksichtigt werden, sodass sie dem jeweiligen Vertrag eindeutig zugeordnet bleiben.

Fahrzeug vor der Unterschrift gemeinsam prüfen

Vor der Unterzeichnung sollten Käufer und Verkäufer die Angaben im PKW-Kaufvertrag gemeinsam überprüfen. Dazu gehören insbesondere die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), der Kilometerstand, der Kaufpreis, Angaben zum Fahrzeugzustand sowie Zubehör, Schlüssel und übergebene Unterlagen.

Der Käufer sollte das Fahrzeug vor dem Kauf besichtigen und die vorhandenen Fahrzeugpapiere sowie weitere wichtige Unterlagen prüfen. Offene Fragen zum Zustand, zu Schäden oder zum Zubehör sollten möglichst vor der Unterschrift geklärt werden. Vereinbarungen, die für den Kauf wichtig sind, können anschließend direkt im Kaufvertrag ergänzt werden.

Alle Vereinbarungen im Kaufvertrag festhalten

Je vollständiger die Angaben im PKW-Kaufvertrag sind, desto klarer ist dokumentiert, was zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart wurde. Dazu gehören nicht nur Fahrzeugdaten und Kaufpreis, sondern auch der bekannte Zustand des PKW, vorhandene Schäden, Zubehör, Schlüssel und übergebene Unterlagen.

Mit Auto-Vertrag.de kannst du die Angaben Schritt für Schritt online erfassen, den PKW-Kaufvertrag gemeinsam prüfen und digital unterschreiben. Anschließend erhältst du das fertige Dokument als PDF per E-Mail. Fahrzeugfotos und weitere Unterlagen können ebenfalls als Anlagen berücksichtigt werden.

Vor der Fahrzeugübergabe sollten beide Seiten noch einmal kontrollieren, ob die Angaben im unterschriebenen Vertrag mit dem tatsächlichen Fahrzeug und dem vereinbarten Umfang der Übergabe übereinstimmen. So wird der private Autoverkauf möglichst vollständig und nachvollziehbar dokumentiert.

Häufige Fragen

Muss ich jeden Kratzer aufführen?

Nicht jeden – aber alle wertrelevanten und bekannten Mängel. Fotos in der Anlage dokumentieren den Gesamtzustand zusätzlich.

Was passiert bei falschem Kilometerstand?

Ein manipulierter Tacho kann den Vertrag anfechtbar machen und ist strafbar. Der abgelesene Stand gehört immer in den Vertrag.

Zählt das Serviceheft zum Fahrzeug?

Üblicherweise ja – Serviceheft, Schlüssel und alle Papiere sollten im Vertrag als übergeben aufgelistet sein.

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